Simsalagrylls – Tag 5 & 6

Tag 5

Mitten in der Nacht wurde wir von Shine und Cheeky geweckt, weil Zäpp entführt wurde. Wir gingen nach draussen und sahen den Goldmann. Dieser hatte ein Kind in den Socken draussen festgebunden. Bear Gylls versuchte das Kind zu befreien, dabei wurde er stark verwundet. Der Goldmann entwischte und ging in den Wald. Wir folgten ihm mit Fackeln. Während dem Laufen hat er noch ein Kind entführt. Wir fanden den Anfang eines Kerzchenweges. Dort stand ein Krug mit Gummibärchen. Taluvi griff hinein und fischt ein Stück Leber aus dem Trank. In ihm war eine Botschaft versteckt. Darauf stand «Geht den Weg allein!». Also machten wir uns auf und liefen allein los. Auf diesem Weg wurden einige Kinder von Leitern entführt, welche giftige Gummibärli gegessen hatten und verzaubert waren. Am Ende des Weges fanden wir Firou und befreiten ihn. Firou wusste, dass wir zum Maronihaus gehen müssen, um die anderen Kinder zu befreien. Dort sahen wir den Goldmann aka das Rumpelstilzchen um ein Feuer tanzen und Feuer spucken. Er wollte die Kinder nicht zurückgeben. Also sagten wir, dass wir ihm ein Kind geben werden und dass wir dafür die anderen wieder zurückbekämen. In Wirklichkeit wollten wir ihm einfach nachgehen und schauen, wo er das letzte Kind hinbringen wird. So fanden wir alle Kinder wieder. Cheeky und Shine banden Rumpelstilzchen fest und wir reisten ganz schnell zurück. So konnte es nicht noch mehr Kinder entführen. Danach schliefen wir schnell ein.

Am Morgen sind wir aufgestanden, machten unser Morgenturnen und assen Frühstück. Danach teilten wir uns in Gruppen ein und hatten nochmals Zeit, um für unser SpezEx zu lernen. Danach machten wir einige Stafetten.

Zum Z’mittag gab es Tomatensuppe. Nachher tranken wird den Zaubertrank für das Märchen «Die Prinzessin auf der Erbse». Dort trafen wir die Königin, diese war ein wenig männlich und hatte Brusthaare… Sie erzählte uns von ihrer Tochter, die keine würdige Nachfolgerin sei, da sie die Erbse unter vielen Matratzen nicht spürt, weil sie zu krass ist. Wir sahen die Prinzessin und folgten ihr. Wir fanden sie weinend auf dem Boden und sprachen mit ihr. Sie war traurig, da sie die Erbsen nicht spürte. Wir halfen ihr und malten einige Maronis grün an, die hart genug sind, dass sie sie spüren kann. Wir reisten aus dem Märchen zurück und pflanzten als Andenken noch Erbsen in Dosen.

Danach spielten wir ein wildes Capture the Flag auf einer Wiese. In der Freizeit lernten wir alle ganz tüchtig für unsere Abzeichen. Nach dem Z’nacht waren dann die Prüfungen. Sie waren schwer und einige mussten in den nächsten Tagen noch an eine Nachprüfung, schlussendlich haben aber alle bestanden! Während den Prüfungen wurde Leon entführt und musste viele Mutproben machen. Währenddessen machten wir anderen ein Feuer und bereiteten uns für das Taufritual vor. Dann kam Leon zum Feuer und wurde auf den Namen Trattino getauft.

Tag 6

Am Morgen sind wir aufgestanden und stellten uns in einen Kreis. Dort dehnten wir uns und wärmten uns für den Tag auf. Danach gab es Z’morge. Nach vielen Spielen und auch ein wenig Freizeit gab es Mittagessen: Älplermaccaronen. Nun wollten wir endlich wieder in ein Märchen reisen und reisten zum Rotkäppchen. Sie war sehr traurig, da sie kein Geschenk für ihre Grossmutter hatte. Also bastelten wir einige Dinge, um ihr etwas mitgeben zu können. Sie war glücklich. Bald gingen wir auf die Wiese vom Tessinerfreund und spielten noch einmal einige Spiele. Beim Haus teilten wir uns in Gruppen ein, in denen wir in den Wald sassen. Wir hörten dem Wald zu und beruhigten uns. Der Abend war schön und leise. Zum Z’nacht gab es Burger, die waren der Hammer. Um den Tag noch abzuschliessen hat Shine uns wieder Märchen vorgelesen.

Viele von uns schliefen aber nicht normal im Bett. Wir durften nämlich im Zelt schlafen <3. In der Nacht jedoch hörten wir einen Wolf. Er war ganz schön nahe am Zelt. Einer von uns war mutig und ging nachschauen. Er sah einen Wolf. Shine hörte uns schreien und holte uns schnell ins Haus, wo wir auch die anderen weckten. Schnell reisten wir aus dem Rotkäppchen-Märchen raus, damit das nicht noch einmal passiert.