Fit4kids 2019 – Ein Leckerschmecken

Am 4.5.2019 durften wir den fitforkids Anlass in Wald durchführen. Die Leiter organisierten ein Geländespiel im Nordholz und Umgebung.

Am Bahnhof Wald trafen wir uns. Auch ganz viele Pios waren dabei und leiteten mit. Es waren ganz viele Pios, die mitleiteten dabei. Auch waren bisher unbekannte Gesichter anwesend. Die meisten waren mit Regenkleidung und einem Tagesrucksack ausgerüstet. Dies war auch wirklich nötig. Es regnete nämlich wie aus Kübeln.

Nachdem alle Teilnehmenden registriert wurden, kamen vier lautstark streitende Gestalten vorbei. Jeder von ihnen hatte das Gefühl, dass ihr Beruf der aller beste sei. Wir erkannten natürlich sofort, dass es sich um einen Bäcker, Busfahrer, angehenden Zoodirektoren und um eine Fischerin handelte.

Auch untereinander waren wir uns nicht einig. Um es herauszufinden, teilten wir uns in 3 Gruppen auf. Jeder von uns bekam eine Berufskarte. Durch das Geländegame konnten wir unsere jeweiligen Berufe bezüglich Arbeitsweg, Arbeitszeit und dem jeweiligen Lohn vergleichen. So lernten wir die verschiedenen Berufe etwas besser kennen. Auch schulten wir unser Pfadi- und Allgemeinwissen. Wusstest du beispielsweise, dass der Antarktisfisch einen Winterschlaf hält? Auch entdeckten hauptsächlich Buchen und praktisch keine anderen Laubbäume im Nordholz. Immer wieder kamen die «echten Berufsleute» vorbei und ermöglichten uns weitere Einblicke in ihren Alltag. Der angehende Zoodirektor beispielsweise nahm einige seiner Tiere mit. Wir suchten sie im Wald und ordneten die passende Nahrung zu. Bei der Fischerin angelten wir im Tandem verschiedenfarbige Fische aus kleinen Teichen. Wir bemerkten, dass es der Busfahrer bei starkem Regen ziemlich anspruchsvoll hat. Dies erprobten wir am eigenen Leibe, indem wir eine lange Schlange bildeten und blind zu der nächsten Haltestelle fuhren. Nur die hinterste Person durfte lotsen. Beim Bäcker teigten wir unter Zeitdruck ein möglichst schönes Schlangenbrot.

Anschliessend konnten wir einige Produkte vom Bäcker geniessen. Er nahm nämliche extra für uns verschiedene Schlangenbrote mit. Wir probierten das normale, solches mit Schokoladenstückchen oder mit Nüssen und Pinienkernen drin.

Wir trafen uns wieder alle gemeinsam am Bahnhof. Durch unser Geländegame erkannten wir und vor allem auch die vier Berufsleute, dass auch andere Berufe Vorteile besitzen. So erkannte beispielsweise die Fischerin, dass ihr der gängige Arbeitsweg als Busfahrer wichtiger, als die leckeren Fische ist. Auch die anderen entdeckten ihren passenden Beruf, den sie wirklich gerne ausüben möchten. Als nun auch dieser Streit geklärt war, verabschiedeten wir uns.

Nun liege ich unter meiner kuschelig warmen Bettdecke und schwebe in Gedanken an den heutigen Tag. «Mmmhh… Noch nie kostete ich ein so feines Schlangenbrot, wie dieses eigen über dem Feuer gebackene. Der Bäcker hat einen wirklich leckeren Lohn. Er kann nämlich so viel probieren, wie er essen mag.»