Schriftrolle #2 – Pfadinamen

Tagesbericht 15.10.2017

Anschliessend an das Abendessen zeichneten wir uns gegenseitig einen Briefkasten. So können wir uns jetzt gegenseitig Briefe oder geheime Botschaften zustellen. Danach haben wir «gewerwölflet», diejenigen, die im Spiel gestorben sind, durften schlafen gehen.

Mitten in der Nacht wurden wir geweckt. Es stellte sich heraus, dass vier bereits vorher geweckt wurden und wir diese jetzt taufen. Wir zogen also alle unser Pfadihemd an und gingen ans Feuer, wo die Leiter bereits warteten.  Einzeln kamen die Täuflinge ans Feuer und wurden traditionell getauft. Timo heisst neu Mutz, Yael heisst jetzt Findus, Julia nennen wir neu Taluvi und Anouk hat den Pfadinamen Won-A-Polei.

Nach dem Morgenturnen gab es ein feines Morgenessen. Wir hatten noch Zopf über vom Sonntag. Den Vormittag verbrachten wir beim lang ersehnten Rittertournier. Dieses bestand aus: Steckenspiel, Dosenwerfen, Hufeisenschiessen, Erbsen-Weitspucken. Doch am Schluss kam Raoul, der Zwillingsbruder vom Willensvollstrecker und zerriss die Resultate. Er kam von der internationalen Tournieraufssicht und erklärte das Tournier als falsch, da es nicht angemeldet war.

Nach Wienerli mit Teig konnten wir uns in Spezialitätengruppen einteilen. In diesen lernen wir ein bestimmtes Thema aus der Pfaditechnik. Samariter, Theater, Beobachten in der Natur und Pflanzenkunde standen zur Auswahl. Wir lernten viel.

Dann hatten wir Freizeit, wir spielten mit den Leitern ein «Saubulldogge», das war sehr action-reich. Ausgepowert machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Chilli con Carne. Superfein (aber ein wenig scharf).

Elmex, Goblin, Garacho

Tagesbericht 16.10.2017

Nach dem Abendessen wurden wir von Chnobli auf in den Aufenthaltsraum gerufen. Er sagte uns wir sollen uns ganz warm anziehen, ausserdem brauchten wir das Pfadihemd und die Krawatte. Wir gingen in den Wald, wo bereits ein Feuer auf uns wartete. Wir mussten alle ganz leise sein und ausnahmsweise waren wir das auch. Den wir durften das Wolfsstufen-Versprechen ablegen. Chnobli erzählte uns etwas von der Pfadigeschichte.  Er gab uns einen Zettel, darauf stand das Wolfsstufen-Gesetz und das Wolfsstufen-Versprechen. Wir gingen die Zeilen einzeln durch und fragten uns was sie bedeuten. Wir durften zu einem Leiter unserer Wahl und dieser sagte das Versprechen vor und wir sagten es nach.

Anschliessend kamen die Ritter und die Frauen und hörten lauthals Mittelaltermusik. Sie wollen auch Musik machen. Also machten wir einen Singsong. Wir sangen mega lang. Wir gingen mit strapazierten Stimmbänder zu Bett.

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Am Morgen weckte uns Lumos und wir mussten um das Lagerhaus Bananen suchen. Aus dienen Bananen machte uns die Küche einen Bananenshake, den wir während dem zMorgen trinken durften.

Rubia rief uns zusammen weil sie einen Zettel habe, der den Namen des rechtmässigen Schlossherren beinhaltet. Auf dem Zettel stand aber nur «Die Entscheidung ist noch nicht gefallen». Um auf die Lösung zu kommen suchten wir nach dem Mönch, der uns bereits bei anderen Abenteuern geholfen hat. Er hat uns im Wald eine Nachricht hinterlassen, dort stand «Auf der Burgruine Jagdburg».

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Also suchten wir diese Ruine auf der Karte, es stellte sich heraus, dass diese ziemlich weit weg war. Also packten wir unseren Proviant und den Rucksack und gingen los. Nach ermüdenden anderthalb Stunden sind wir dort angekommen, assen unsere Sandwiches und suchten nach dem Mönch.

 

Wir haben diesen auch gefunden. Er erzählte uns, dass Robert (der ehemalige Schlossherr) ein tapferer Krieger war und überreichte uns drei Nachrichten. Diese konnten wir aber noch nicht entschlüsseln und gingen also unwissend zurück zum Lagerhaus. Dort gab es ein super Abendessen: Älplermagronen.

Won-A-Polei, Taluvi, Ragusa